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Cowsharing 2016

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Aufgrund der enormen Resonanz und der positiven Erfahrungen mit dem Pilotprojekt sollen in den Jahren 2016 – 2018 neue Cowsharing-Projekte starten.

 

Geplant sind zwei verschiedene Modelle:

  1. Cowsharing nach Art des Pilotprojekts

  2. Betreuung einer Landschaftspflegeherde

 

Modell 1: Cowsharing

Projektzeitraum: eine Weidesaison (mit Verlängerungsoption)

Teilnehmerzahl: 42

Kosten pro Teilnehmer: 225 Euro (pro Weidesaison)

 

Insgesamt 42 Teilnehmer können sich an einem Cowsharingprojekt über eine Weidesaison (ca. 7 Monate) nach Art des Pilotprojekts beteiligen. Vorgesehen ist die Anschaffung von 6 Rindern, die jeweils zu zweit insgesamt drei Flächen im Osnabrücker Stadtgebiet beweiden (Rubbenbruchsee, Hellern und Atter).

 

Jeder Teilnehmer bekommt eine feste Fläche zugewiesen. Nach fachgerechter Einweisung durch den Verein Weidelandschaften e.V. verpflichten sich die Teilnehmer vertraglich dazu, jeweils alle 14 Tage am selben Wochentag die Fläche aufzusuchen und einige wenige festgelegte Aufgaben zu übernehmen. (siehe Menüpunkt Aufgaben)

 

Jeder Teilnehmer wird Eigentümer von 1/7 Rind und erhält nach Ende der Weidesaison und Schlachtung der Tiere seinen Anteil an artgerecht produziertem Fleisch (etwa 25 kg).

 

Modell 2: Betreuung einer Landschaftspflegeherde

Projektzeitraum: März 2016 – November 2018 (ca. 3 Jahre)

Teilnehmerzahl bzw. Parteien: 14

Kosten pro Teilnehmer bzw. Partei: 370 Euro (einmalig) + 70 Euro (jährlich)

 

Das Modell richtet sich an Teilnehmer, die langfristiger Verantwortung im Bereich Flächenpflege und Artenschutz mit Weidetieren übernehmen möchten. Über einen Projektzeitraum von drei Jahren soll eine kleine Landschaftspflegeherde aufgebaut werden, zunächst bestehend aus drei Mutterkühen mit Kälbern. Die Tiere werden ganzjährig auf einer etwa 5,3 ha großen Fläche weiden (Stadtteil Gretesch). Vorgesehen sind die robusten Schottischen Hochlandrinder, die, ausgestattet mit einem Unterstand, auch die Wintermonate problemlos im Freien verbringen können.

 

Die Größe der Herde wird so angelegt sein, dass eine umweltgerechte Beweidung der Fläche gewährleistet ist. Bei zu großer Zunahme des Bestands erfolgt entweder der Verkauf bzw. die Schlachtung ausgewählter Tiere. Die Entscheidung darüber obliegt den Teilnehmern und erfolgt nach dem Mehrheitsprinzip. Das letzte Wort behält jedoch der Verein, um für ökologische Verträglichkeit und das Tierwohl garantieren zu können.

 

Jeder Teilnehmer zahlt zu Projektbeginn einen Anteil in Höhe von 370 Euro. Dieser Beitrag deckt die Kosten für Anschaffung der Tiere. Pro Jahr fallen zusätzlich 70 Euro pro Teilnehmer an, um laufende Kosten wie zum Beispiel das Winterfutter zu finanzieren. Weil die Kosten vergleichsweise hoch sind ist es denkbar, dass sich zum Beispiel zwei Familien einen Anteil teilen.

 

Nach fachgerechter Einweisung durch den Verein Weidelandschaften e.V. verpflichten sich die Teilnehmer vertraglich dazu, für die Dauer von drei Jahren ganzjährig jeweils alle 14 Tage am selben Wochentag die Fläche aufzusuchen und einige wenige festgelegte Aufgaben zu übernehmen. (siehe Menüpunkt Aufgaben)